Lichtjesroute für Einsteiger
- 3 min
- 11 sep. 2025

Ab 18. September leuchtet die Lichtjesroute wieder! Drei Wochen lang strahlen dir leuchtende Schlümpfe, Gespenster und Saxofone in voller Pracht entgegen. Für alle, die dieses Jahr ihre erste – oder schon die zwanzigste – Lichtjesroute erleben, haben wir einen kleinen Guide mit jeder Menge Tipps zusammengestellt. Wie genau verläuft die Route? Und was steckt eigentlich hinter diesem Lichterfest? Hier erfährst du’s!
Was ist die Lichtjesroute?
In der Stadt, in der Philips mit Glühbirnen groß geworden ist, klingt ein Lichterfest natürlich ziemlich logisch. Der Ursprung dieses Festivals ist aber ein ganz anderer. Die Lichtjesroute feiert nämlich die Befreiung der Stadt. Während in großen Teilen der Niederlande erst 1945 die Fahnen rausgingen, war das hier schon rund acht Monate früher so – am 18. September 1944, um genau zu sein. An diesem Tag rollen alliierte Truppen in die Stadt. Die Menschen in Eindhoven begrüßen die Amerikaner und Briten mit Lichtern hinter ihren Fenstern. Ein Jahr später gedenken die Einwohner der Befreiung, indem sie Kerzen anzünden. Genau daraus entstand die Idee der Lichtjesroute. Über die Jahre wurde aus dieser Tradition das Festival, das du heute kennst: 22 Kilometer voller funkelnder Lichter, um die Freiheit zu feiern.

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Wann ist die Lichtjesroute?
Lichter strahlen natürlich am schönsten, wenn die Sonne unter ist. Ab 20:00 Uhr ist die Route deshalb am eindrucksvollsten. Wenn du lieber schon etwas früher loswillst, geht das natürlich auch. Die Lichter gehen um 19:00 Uhr an und leuchten bis 22:30 Uhr. Freitags und samstags sogar bis 23:30 Uhr! Insgesamt dauert die Lichtjesroute drei Wochen – von Donnerstag, 18. September, bis Sonntag, 12. Oktober.
Wie kommst du von A nach B?
Die Lichtjesroute verläuft vom Norden in den Süden der Stadt. Oder andersrum. Du kannst nämlich an jedem Punkt starten, der Weg erklärt sich fast von selbst. Folge einfach den Lichtern! Willst du vorher trotzdem mal schauen, wie du fahren möchtest? Dann wirf einen Blick auf diese Routenkarte.
Am besten erkundest du die Route mit dem Bus, Auto, Moped, Roller oder zu Fuß. Oder natürlich mit dem Fahrrad. Das würden wir dir sogar ziemlich ans Herz legen, denn an vollen Tagen sparst du dir damit eine Menge Stau. Wenn du ein bisschen in die Pedale trittst, schaffst du die Route in zwei Stunden. Aber Licht anmachen nicht vergessen, ja?

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Was gibt’s zu sehen?
Die Lichtjesroute führt dich vor allem durch die Stadtteile Stratum, Strijp und Woensel. Dabei gibt es verschiedene Themen, die oft einen Bezug zur Umgebung haben. In Vaartbroek begegnest du zum Beispiel mehreren Sternbildern – ein Augenzwinkern in Richtung der Straßennamen im Viertel.
Ein absolutes Must-see – wenn du uns fragst jedenfalls – ist die Eendjesvijver. Der Teich liegt am Hendrik de Keyzerplein, und hier findest du die größeren Werke des Festivals. An diesem Punkt der Route ist es außerdem immer *gezellig* (gemütlich und ungezwungen) und schön voll. Extra netter Bonus: In der Straße Richtung Teich verteilen Freiwillige Süßigkeiten!
Unser Tipp: Fahr an einem Wochentag
Wir empfehlen dir, die Route unter der Woche zu fahren, also von Montag bis Donnerstag. Am Wochenende ist deutlich mehr los, und dann kann’s schon mal Stau geben. Vor allem am letzten Wochenende, wenn viele Leute die Lichtjesroute auf den letzten Drücker doch noch mitnehmen wollen.
Noch mehr wissen? Hör dir die Audiotour an!
Du willst noch mehr Geschichten hinter der Route und den Lichtkunstwerken hören? Dann lad dir einfach die kostenlose izi.travel-App runter. Such nach der Audiotour der Lichtjesroute, stell sie auf Freisprechmodus und schon kannst du loshören! Noch ein schöner Hör-Tipp: der Song Lichtjesroute der Eindhovener Musikgruppe Hangmat.
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Cultuur & design



